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Das perfekte erste Semester für WIRE-Studenten

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Ist man neu auf der WU und schaut sich die Stundentafel des Wirtschaftsrechts-Studiums an, so ist man schnell überfordert. Wie soll ich das Ganze angehen? Was muss ich wann machen? Viele warten daher bis zu den ersten Vorlesungen, bevor sie konkrete Pläne machen. Allerdings verliert man dabei schon wertvolle Zeit plant man bereits im Voraus, kann man dem Großteil der anderen Studienanfänger schon einen großen Schritt voraus sein. Wir zeigen dir hier, wie du dein erstes Semester perfekt planst.

Was muss ich beachten, wenn ich neu auf der WU bin?

Um überhaupt ins weitere WiRe-Studium zu kommen, muss man zuerst die vier Fächer der STEOP, der Studieneingangs- und –orientierungsphase, positiv absolvieren. Im Studium Wirtschaftsrecht sind dies, leicht abweichend von der STEOP in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Grundlagen der Volkswirtschaft (VWL), Einführung in die Betriebswirtschaft (EBWL), Grundlagen des öffentlichen Rechts und Einführung in die Rechtswissenschaften (Rewi).

Wann kann ich überhaupt Prüfungen schreiben?

Alle STEOP-Prüfungen gehören zur Kategorie der LV-Prüfungen. Das heißt, man ist nicht verpflichtet die Vorlesungen zu besuchen, sondern kann sich auch im Selbststudium vorbereiten und ohne den Besuch einer einzigen Lehrveranstaltung die Prüfung absolvieren. LV-Prüfungen kann man in den drei Großprüfungswochen der WU, jeweils am Beginn, in der Mitte und am Ende des Semesters, schreiben.

Die Voraussetzung, um eine STEOP-Prüfung in der Großprüfungswoche schreiben zu können, ist, dass man sich rechtzeitig über die WU-Plattform LPIS für die Prüfung anmeldet. Dies muss man üblicherweise ein bis zwei Wochen vor der Prüfung machen. Du solltest allerdings beachten, dass du dich nach Ende der Anmeldefrist nicht mehr von der Prüfung abmelden kannst – wenn du nicht zur Prüfung erscheinst, wirst du für die nächsten 10 Kalenderwochen von dieser Prüfung ausgesperrt – das heißt, du kannst beim nächsten Termin nicht antreten. Dies kannst du umgehen, indem du z.B. eine ärztliche Bestätigung vorlegst.

Wie soll ich mein erstes Semester nun planen?

Im Folgenden werden wir dir erklären, wie, aus unserer Erfahrung, ein ideales erstes Semester an der WU aussieht. Du kannst die Fächer natürlich auch, je nach Vorwissen, anders kombinieren. Allerdings haben sich die Kombinationen, die wir hier empfehlen, in der Praxis, vor allem für Studenten, die von einem Gymnasium oder einer HTL an die WU kommen, sehr bewährt.

1. Prüfungswoche, Oktober/März: EBWL und VWL (8 ECTS)

Wir empfehlen euch sehr, euer WU Studium nicht erst zum offiziellen Semesterstart im Oktober bzw. März (sofern ihr im Sommersemester startet), sondern schon ein Monat vorher aufzunehmen. Gerade EBWL ist sehr gut im Selbststudium erlernbar – die Unterlagen auf der Lernplattform sind relativ gut, aber leider nicht allzu effizient aufbereitet. Wir empfehlen euch daher unsere kostenlose Lernplattform uniworks.at, wo der Stoff in Videos verständlich und effizient erklärt und anschließend mittels Kontrollfragen und Musterklausuren gefestigt und überprüft wird.

Neben EBWL empfehlen wir, die Prüfung aus VWL zu absolvieren. Diese ist allerdings um einiges schwieriger als EBWL – während man EBWL in zwei Wochen locker neben einem anderen Fach lernen kann, sollte man für VWL schon vier Wochen einplanen. Als Vorbereitung empfehlen wir unsere Lernplattform uniworks.at, die mit Lernvideos, Kontrollfragen und Musterklausuren eine umfassende Prüfungsvorbereitung bietet. Mehr Information zu den beiden Fächern erhält ihr in den jeweiligen Artikeln. Der große Vorteil schon im Oktober Prüfungen zu absolvieren (und somit einen Ferienmonat zu opfern), besteht darin, dass man mit rund 4 Wochen Arbeit schon 8 ECTS im Sack hat, während der durchschnittliche „Ersti“ gerade erst seine ersten Schritte auf der WU macht.

2. Prüfungswoche, November/Mai: GÖR und Rewi (8 ECTS)

Nach dem erfolgreichen Start in der ersten Prüfungswoche, empfehlen wir euch als nächstes die beiden letzten STEOP-Prüfungen ins Auge zu fassen: Grundlagen des öffentlichen Rechts sowie Einführung in die Rechtswissenschaften. Es macht sehr viel Sinn die beiden Rechtsfächer zu kombinieren, da sich diese stofflich teilweise überschneiden. Des Weiteren sollte man die beiden erst im November (und nicht schon im Oktober) schreiben, da Rewi mit Abstand die schwierigste STEOP Prüfung ist und somit im Allgemeinen mehr Vorbereitungszeit einzuplanen ist.

Das Fach Grundlagen des öffentlichen Rechts ersetzt ab dem Wintersemester 2018/19 die LV Europäisches und Öffentliches Wirtschaftsrecht I (EÖR I), welches nach wie vor Teil der STEOP im Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist. Daher gibt es zu diesem Fach noch keine Erfahrungswerte, der Syllabus ist aber deckungsgleich mit jenem von EÖR I, weshalb wir hier nachwievor unser Lernprogramm zu EÖR I auf uniworks.at empfehlen können. Sobald uns nähere Informationen und erste Erfahrungswerte vorliegen, werden wir schnellstmöglich einen auf die speziellen Bedürfnisse des Fachs zugeschnittenen Kurs online stellen!

Bezüglich Rewi ist das Skript von hoher Bedeutung, gerade weil bei der Prüfung sehr detailliert gefragt wird. Außerdem muss man sich, da die Prüfung aus zwei Teilen (einem MC- und einem offenen Teil), die beide positiv zu absolvieren sind, besteht, auch mit Falllösungen beschäftigen. Gerade bei Rewi ist oftmals auch externe Unterstützung gefragt – und auch hier bereitet euch unsere kostenlose Lernplattform uniworks.at wieder sehr gut auf die Prüfung vor.

Um die beiden Fächer positiv bzw. im Idealfall mit guten Noten zu absolvieren, sollte man eine Vorbereitungszeit von sechs Wochen einplanen – davon sollte man sich die vollen sechs Wochen mit Rewi, und nebenbei vier Wochen lang mit Grundlagen des öffentlichen Rechts beschäftigen. Nach dieser zweiten Prüfungswoche, die wieder 8 ECTS hervorbringt, hat man somit auch schon die STEOP erfolgreich absolviert und bekommt von der WU ein Mail, dass man zu den besten Studenten zählt – well done, Leute!

3. Prüfungswoche, Jänner/Juni: Grundlagen des Zivilrechts, AMC I (10 ECTS)

Wenn ihr jetzt durch die bisherigen Erfolge voll motiviert seid, empfehlen wir euch als nächstes Grundlagen des Zivilrechts anzugehen. Dieses Fach gilt als schwerstes der zweiten Studienphase, des Common Body of Knowledge, ist aber zugleich auch die einzige Hürde, die man überspringen muss, um die Rechtsfächer im Hauptstudium besuchen zu können – und somit entsprechend wichtig. Die Vorlesungen zu diesem Fach sind grundsätzlich nicht schlecht, starten aber bereits im Oktober, d.h. man würde im Dezember mittendrin einsteigen, was relativ sinnlos ist. Für die Prüfung, die wie Rewi aus einem MC- und einem offenen Teil besteht, die wiederum beide positiv zu absolvieren sind, sollte man den Stoff im angegebenen Buch (dem sogenannten „PSK“) sehr gut können. Außerdem sollte man sich Falllösungstechniken aneignen, da im offenen Teil der Prüfung der Lösungsweg und das genaue Subsumieren (d.h. dass man den Fall dem richtigen Gesetz unterstellt) viel wichtiger ist als das Endergebnis. Für diese Techniken gibt es aktuell leider nur wenig Vorbereitungsmaterial, auch in der Vorlesung wird dies nur am Rande behandelt.

Wer sehr ambitioniert ist, oder entsprechende Vorbildung im Bereich der Buchhaltung hat, kombiniert Zivilrecht mit AMC I, das vielen als eine sehr schwierige Prüfung gilt, bei guter Vorbereitung im Endeffekt allerdings auch kein Hexenwerk ist. Wer es sich ein bisschen einfacher machen will, kann stattdessen eines jener sechs BWL-Fächer machen, die man aus dem Hauptstudium vorziehen kann. Dabei fallen allerdings Finanzierung und PFO weg, da diese PIs sind und sich somit über das ganze Semester ziehen. Somit verbleiben BLP (Beschaffung, Logistik und Produktion), Marketing, Betriebliche Informationssystem I und Mathematik als LV-Prüfungen über, wovon BIS I und Mathematik aus unserer Sicht die einfacheren sind.

Für AMC I stehen auf unserer kostenlosen Lernplattform uniworks.at in altbewährter Manier moderne Lernvideos, Kontrollfragen und Musterklausuren zur Verfügung. Das Buch “Einführung in die Buchhaltung im Selbststudium” ist grundsätzlich gut, bietet aber auch keinen großen Mehrwert zu unserem online Kurs – es ist allerdings in der Bibliothek verfügbar und als Sekundärquelle auf keinen Fall von Nachteil.

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